27. Jänner 2009

Interessensvertretung für ArbeitnehmerInnen oder ein AUTO!?

Ich denke ich bin nicht ganz alleine mit meinem Gefühl, dass nicht nur die AK-Tirol selber (mit der "Arbeiterzeitung", Telefonanrufen und haufenweise Postsendungen) sondern auch die Fraktionen der AK nicht wissen, wie sie das Geld noch zum Fenster hinauswerfen sollen. Geld das wohlgemerkt von den ArbeitnehmerInnen kommt...

Der Höhepunkt der ArbeitnehmerInnengeldverschwendung bisher ist ein Gewinnspiel des roten FSG: Auf deren Homepage kann man allen Ernstes ein Auto gewinnen (dessen Erhalt und Betrieb ich zum Beispiel mir nicht leisten könnte).

Die geringe Wahlbeteiligung wundert mich angesichts dieser schamlosen Geld- und Ressourcenverschwendung nicht mehr. Abertausende Feuerzeuge, Kugelschreiber, Spielkarten und teure Zeitungsinserate retten nicht einen einzigen Arbeitsplatz in Tirol und helfen auch nicht dabei, Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Bei den AK-Wahlen haben die ArbeitnehmerInnen aber die Möglichkeit, dieser Selbstdarstellungspolitik à la Dinkhauser, Zangerl und Leist eine Absage zu erteilen: Gegensteuern! GRÜN wählen!

Kommentare:

Martin Hof hat gesagt…

Die verlosen echt ein Auto? Da müssen sie zu viel Geld und zu wenige Ideen haben.

Christian hat gesagt…

Deine Meinung in Ehren, aber 55 % Wahlbeteiligung 2004 ist nicht gerade gering...

Michael Bauer hat gesagt…

also wenn ich mir anschaue, wie jetzt auch noch lebensgroße zangerls von den laternen hängen, finde ich 55% sehr wenig - von der plakatdichte kommt das schon an eine landtagswahl heran, glaube ich.